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Fette liefern dem Hund mehr als doppelt soviel Energie wie Proteine und Kohlenhydrate. Sie werden mit Hilfe von Sauerstoff verbrannt und in Energie umgesetzt (Oxidation im Körper bringt Körperwärme).
Im Winter hat der Hund ein hohen Energiebedarf.
Der Fettbedarf insgesamt liegt bei unseren Hunden bei 5 - 20%, manchmal wird sogar noch mehr empfohlen.
In Zeiten von Wachstum, Laktation oder auch bei starker körperlicher Anstrengung ist auch der Fettbedarf des Hundes erhöht.
Fettmangel bedingt einen Mangel an Fettsäuren, dies kann zu Wachstums- und Fortpflanzungsstörungen führen.
Da der Körper nicht mit ausreichend Energie versorgt wird, kommt es zu Leistungsabfall und Abnahme des Körpergewichtes. Außerdem zeigt der Hund trockenes Fell, schuppige Haut und schlechtere Wundheilung, was zur Folge haben kann, dass die Haut anfälliger für bakterielle Entzündungen wird und sich Ekzeme bilden.
Veränderungen der Haut, die am Bauch anfangen und sich dann auf den ganzen Körper ausbreiten, lassen oft auf einen Fettmangel schließen. Dies erklärt auch, warum Linolsäure und deren Abkömmlinge oft bei Allergien oder allgemein bei Hauterkrankungen empfohlen werden, eben weil sie eine entzündungshemmende Wirkung haben.
Fett hat irgendwie oft einen negativen Beigeschmack, viele denken dabei gleich an Übergewicht oder Ähnliches. Dabei ist Fett ein wertvoller Nährstoff, der nicht einfach außen vorgelassen werden sollte.
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