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Der Zeitungsartikel, wie er geplant war:
Haben Sie auch einen vierbeinigen Liebling zu Hause, z. B. einen Hund? Und ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass die halbe Welt von artgerechter Tierhaltung spricht, aber keiner es wirklich tut?
Gut, nicht in jedem Punkt ist das so ganz einfach, aber bei der Ernährung steht einem doch nun wirklich nichts im Weg, oder?
Trotzdem stopfen die meisten Hundeliebhaber alles in ihren Liebling rein, was das Supermarkt-Regal so hergibt. Es ist ja auch schön bequem, alles gleich mit einem Einkauf zu erledigen, und die nette Dame im Fernsehen sagt uns ja immer, dass wir mit diesem einen, ganz speziellen Leckerli das Allerbeste für unseren Liebling tun. Aber dieselbe Dame erzählt uns auch, dass wir mit der Super-Diät aus der neuen Chemiefabrik-Fabrik auch gleich mal 10 kg in 5 Tagen abnehmen können.
Na ja !
Wissen Sie eigentlich, was in den Büchsen und Kartons alles drin ist, die man ihrem Hund so feilbietet?
Ich will mal ein Beispiel nennen:
Die meisten Fertig- (Trocken-)- futter bestehen zu ca. 90 % aus Getreide oder Getreideprodukten. Nun werden Sie fragen, was denn schlimm daran ist. Führen wir uns mal Folgendes vor Augen.
Der Hund ist ein direkter Nachfahre des Wolfs oder einiger Wildhunde, wie es sie auch heute noch gibt. Unsere heutigen Hunde sind genetisch zu 99,8 % mit dem Wolf identisch. Die fehlenden 0,2 % machen ausschließlich das äußere Erscheinungsbild aus, d. h., dass alles andere, wie das Verdauungssystem oder andere Organsysteme absolut mit dem des Wolfs identisch sind. Haben sie schon einmal einen Wolf auf einem Weizenfeld stehen und Körner naschen sehen? Wenn Sie mir einen zeigen, dann gebe ich einen aus.
Ein Wolf frisst fast ausschließlich frisch gejagtes Fleisch oder Aas, genau darauf ist sein Verdauungssystem ausgelegt. Der für die Fleischverwertung erforderliche kurze Darm kann pflanzliche Nahrungsmittel nur gering verwerten. Ein Pflanzenfresser, wie z. B. eine Kuh, hat dafür einen ca. 4mal längeren Darm und gleich 4 Mägen. Und sie wundern sich nun, warum Sie mit ihrem armen Liebling dauernd beim Tierarzt sitzen und einen Hunderter nach dem anderen überweisen müssen.
Immer mehr Tierfreunde und Zoohändler haben das bereits erkannt und gehen zu artgerechter Tierernährung über, man spricht hier vom so genannten „Barfen“ (BARF = Biologically appropriate raw food (biologisch angemessenes rohes Futter)).
Seit Kurzem gibt es auch in Magdeburg das erste Barf-Geschäft. In der Olvenstedter Str. 41 hat Kathlen Degenhardt, bekannt aus dem ehemaligen Zoofachgeschäft „Zoo-Treff Olvenstedt“ unter dem Namen „Sammys Futterschüssel und Hundesalon“ den ersten Magdeburger Frischfutter-Shop ins Leben gerufen.
Hier bekommen Sie alle Arten von Frischfleisch, Gefrierfleisch, Gemüse- und Obsttüten, natürliche Öle und biologische Nahrungsergänzungsmittel, und natürlich eine kostenlose Futterberatung, Beratungen bei gesundheitlichen Problemen und alles, was ihr Liebling wirklich braucht. Höhepunkt ist die regelmäßige Sprechstunde einer Tierheilpraktikerin. Ausführliche Informationen über die Leistungen des Geschäfts und viele nützliche Tipps finden Sie auf der sich langsam immer weiter entwickelnden Internetseite des Geschäfts www.sammys-futterschuessel.de.
Außerdem ist das Geschäft zu erreichen unter Tel. 0391-7221359 oder degenhardt@sammys-futterschuessel.de.
(Text: Henry Wollentin)
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